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Lokalisierungs-Tool – Bis zu 30 Prozent günstiger übersetzen

Der Begriff "Lokalisierung" bedeutet mehr als reine Textübersetzung. Das Redaktionssystem Author-it bietet umfangreiche Unterstützung für Übersetzungsvorhaben.

Wie Sie mit einem Lokalisierungs-Tool schneller ans Ziel kommen

Viele Unternehmen wollen mit ihren Produkten neben dem Inlandsmarkt auch internationale Märkte erreichen. Deshalb muss die Technische Dokumentation länderspezifisch angepasst werden. Das nennt sich "Lokalisierung". Dieser Begriff lässt erahnen, dass es mit der bloßen Textübersetzung längst nicht mehr getan ist. Aber auch beim Lokalisieren macht die Übersetzungsarbeit nach wie vor den größten Anteil aus. Das gilt für Handbücher, Online-Hilfen und Internetseiten gleichermaßen. Erste Studien zeigen, dass sich der Übersetzungsaufwand durch den Einsatz eines Lokalisierungs-Tools um etwa 30 Prozent reduzieren lässt. Diese Möglichkeit bietet auch das Autorenwerkzeug Author-it mit seinem Modul Localization Manager, das Lokalisierungsprojekte verwaltet und pflegt.

Das Modul Localization Manager übernimmt folgende Aufgaben:

  • Lokalisierungsprojekt definieren
  • Inhalte übersetzen
  • Lokalisierungsprojekt pflegen
Die nachfolgenden Abschnitte einen Überblick über die anfallenden Arbeitsschritte.

Lokalisierungsprojekt definieren
Author-it speichert grundsätzlich alle zu verarbeitenden Informationen (Text- und Bildinhalte, Layout und Formate sowie die Dokumentstruktur) in einer zentralen Datenbank, der Source-Library. Für jedes Lokalisierungsprojekt erstellen Sie mit Localization Manager eine zusätzliche, separate Library, die Target-Library. Das Wichtige dabei ist: Der Bezug zur Source-Library bleibt erhalten.

Inhalte übersetzen
Sie können die Inhalte Ihres Dokumentes mit Hilfe eines Translation-Memory-Systems (wie Trados oder SDLx) direkt in der Target-Library übersetzen oder für die Außer-Haus-Übersetzung exportieren.
Der Übersetzung kommt zugute, dass Author-it ein echtes Single-Source-
Publishing-System ist. Inhalte, die an mehreren Stellen des Dokumentes verwendet werden, sind in der Target-Library nur einmal gespeichert und müssen folglich auch nur ein einziges Mal übersetzt werden. Schon das reduziert den Übersetzungsaufwand erheblich.

Wenn Sie sich für den Export entscheiden, exportiert Localization Manager die Inhalte in XML-Dateien. Über Regeln, die in so genannten Translation-Jobs definiert werden, lässt sich steuern, welche Dokumente oder Dokumententeile exportiert werden.

Später importieren Sie die übersetzten XML-Dateien wieder in die Target-Library. Danach können Sie Ihr Dokument wie gewohnt in verschiedenen Publikationsformaten ausgeben (Word, HTML, XHTML, MS HTML-Help, MS WinHelp, JavaHelp, Oracle Help).

Lokalisierungsprojekt pflegen
Damit Quell- und Lokalisierungsdaten langfristig konsistent bleiben und die fremdsprachlichen Zieldokumente immer auf dem aktuellen Stand sind, muss jede Änderung der Source-Library regelmäßig in der Target-Library nachgezogen werden.

Die Funktion Library Compare vergleicht Source- und Target-Library. Aus dem Vergleich ergibt sich, welche neuen Inhalte oder Änderungen in die Target-Library übertragen werden müssen. Berücksichtigt wird all das, was sich in der Source-Library seit dem letzten Datenabgleich (bzw. der Duplizierung) geändert hat, nicht umgekehrt. So ist gewährleistet, dass gewollte inhaltliche Abweichungen in der Target-Library erhalten bleiben und nicht versehentlich überschrieben werden. Dieses Vorgehen spart Ihnen eine Menge Arbeit; denn es stellt von vornherein sicher, dass Sie beim späteren Übersetzen zur Bearbeitung nur die Inhalte angezeigt kriegen, die tatsächlich neu hinzugekommen sind oder modifiziert wurden.

Keinesfalls müssen Sie also wegen weniger Änderungen immer wieder das gesamte Dokument übersetzen - was ohne Lokalisierungs-Tool leider noch oft gang und gäbe ist.

Nachdem Sie die betreffenden Inhalte in die Target-Library übertragen haben, erstellen Sie einen Translation-Job. Er sorgt dafür, dass Localization Manager ausschließlich die Inhalte ins XML-Format exportiert, die übersetzt werden müssen. Dann wird, wie gewohnt, die XML-Datei übersetzt und in die Target-Library importiert, aus der Sie anschließend Ihr aktualisiertes Dokument publizieren können.


Von der Übersetzung zur Lokalisierung

Durch Übersetzen richten wir Dokumente allenfalls sprachlich auf unsere Zielgruppe aus. Die Lokalisierung aber geht weit über diesen Aspekt hinaus. Sie ermöglicht, Dokumente (wie auch andere Produkte) nicht nur sprachlich anzupassen, sondern auch zusätzlich für einen bestimmten Kulturkreis, einen speziellen Markt oder ein einzelnes Land zu modifizieren und zu optimieren. So müssen wir nicht nur landestypische Datumsformate verwenden (Deutschland: 21.04.2004 oder Frankreich: 21/04/2004 oder USA: 4/21/2004) und das jeweilige Produkt(haftungs)recht berücksichtigen, sondern uns auch mit der kultureigenen (Symbol-)Sprache von Bildern, Formen und Farben vertraut machen. Erst dann können wir Gestaltungsmittel wirksam einsetzen. Auch dabei kann Author-it helfen:

  • Weil Inhalte und Formate als Objekte unabhängig voneinander in der Datenbank gespeichert werden, können Sie grundsätzlich jeden Inhalt mit unterschiedlichen Dokumentvorlagen (Layout, Absatz- und Zeichenformate usw.) publizieren. Das geht, ohne die Inhalte kopieren oder gar erneut eingeben zu müssen.
  • Auch Piktogramme sowie andere Bilder können Sie mühelos ersetzen. Sie ändern einfach den entsprechenden Verweispfad - ein einziges Mal zentral. Das erspart Ihnen, gleiche Bilder an mehreren Stellen des Dokumentes wiederholt austauschen zu müssen.

01.04.04
Elke Grundmann - Geschäftsführerin von Comet Communication
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