Eine Configuration-Management-Database (CMDB) dient der Dokumentation aller CI eines Unternehmens und ihrer Verbindungen in einer einzigen Anwendung. In einer CMDB werden alle Informationen aus den Datenbanken der unterschiedlichen Betriebsmittel konsolidiert. Damit wird der Zugriff auf die einzelnen CI transparenter und einfacher. Eine CMDB kann nicht nur eine reine Inventarisierung aller vorhandenen und betriebenen CI dokumentieren, sondern unterstützt auch den Servicesupport und –delivery. Dabei können auch organisatorische Informationen eines CI mit eingebunden werden wie zum Beispiel Benutzerdaten oder Daten zum Lebenszyklus. Eine CMDB wird damit zu einem Werkzeug für effizientes IT-Service-Management (ITSM).
Die Daten müssen dabei nicht unbedingt physisch in der CMDB vereinigt werden. Auch als vernetzendes, übergeordnetes Datenbank-Management-System lässt sich eine CMDB einsetzen. Es ist von Vorteil, mit einer flexiblen CMDB zu arbeiten, die den Eintrag individueller CI und ihrer Beziehungen ermöglicht und schrittweise erweitert werden kann.
i-doit ist eine Open-Source-CMDB der Firma synetics GmbH und funktioniert als webbasierte Plattform. Sie wird in Unternehmen aller Größen dazu verwendet, ihre Informations- und Kommunikationstechnik mit allen Schnittstellen zu dokumentieren und zu überwachen.
Alle Komponenten der IT, wie zum Beispiel PC, Server, Router, Switches, Lizenzen oder Peripheriegeräte lassen sich mit i-doit schnell und sicher verwalten. i-doit erlaubt es auch, Informationen zu Standorten, Räumen, Personen, Gruppen oder Organisationen einzubinden.
Beziehungen und Abhängigkeiten zwischen den Objekten werden implizit über Zuweisungen erstellt, können aber auch manuell explizit erfasst werden. Die Historie von Objekten wird automatisiert protokolliert, die Logbucheinträge sind kommentierbar.
Sowohl Detaillierungsgrad als auch Ausprägung der Lösung lassen sich vom Anwender ohne großen Aufwand einstellen.
So entsteht eine integrierte Übersicht: Der Administrator erhält eine Gesamtschau über das System, Reportingmöglichkeiten, einen konsistenten Informationsstand und eine laufende Kontrolle über das Gesamtsystem. Er kann dadurch in Notfallsituationen zielgenau handeln.
In Entwicklung seit 2004, ist i-doit inzwischen als modulares Werkzeug für „Smart ITSM“ zu einer Plattform für freie ITSM-Anwendungen gewachsen. Die Lösung kann bedarfsgerecht mit weiteren Open-Source-Werkzeugen für das ITSM ergänzt werden. i-doit hat Schnittstellen zu den Open-Source-Lösungen Nagios® (Netzwerküberwachung), Request Tracker (Helpdesk-System), syslog (Protokollierung) oder hInventory (Inventarisierung), die ein schrittweises Ausbauen der ITSM-Systeme erlauben. Damit dient i-doit einer umfassenden Dokumentation des technischen Inventars in einem Unternehmen.
Die CMDB hat die Funktion einer Datenklammer und ist die steuernde Instanz.
Die Plattform liefert auch die Datenbasis, um Änderungen geplant und sicher durchzuführen und unterstützt einen fundierten Entscheidungsprozess.
i-doit steht in zwei verschiedenen Lizenzmodellen zur Verfügung: eine frei nutzbare Basisversion und ein Subskriptionsmodell mit Service, Support und garantierten Updates.
In der Entwicklung befinden sich unter anderem Module für Visualisierung, Change-Management, automatisch generierte Betriebshandbücher und visuelle Darstellung der IT-Infrastruktur.
www.i-doit.com
31.01.11
Mirjam Helena Bertram - Web-Redakteurin bei Comet Computer
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